20. Juni 2017

Abschied !!!

Meine Lieben,  wie sagt man so schön: Wenn es am Schönsten ist sollte man aufhören. Getreu diesem Leitspruch will ich mich mit diesem letzten Post von euch verabschieden. Ja, ich werde mich von dieser "Bühne" zurückziehen und mir eine Auszeit auf unbestimmte Zeit nehmen.

Eine für mich sehr  -sehr schöne, erfahrungsreiche, interessante, kreative, herzliche (und und und) Bloggerzeit geht für mich vorerst zu Ende. Ich sage vorerst, da ich mir natürlich ein klitzekleines Hintertürchen offen lassen möchte, eventuell doch irgendwann nochmal hier einen Anlauf zu starten, wenn ich wieder das Gefühl bekommen sollte „meine Welt der Kreativität“ auf diese Weise mitzuteilen  ... dies steht zum heutigen Tag allerdings noch in den Sternen. 

Selbstverständlich werde ich meine Kreativität nicht verkümmern lassen,  nach Lust und Laune werkeln, tun und machen wie es mir in den Sinn kommt und mich sicherlich auch weiterhin ab und an  auf meinen liebgewordenen Blogs tummeln ( davon gibt es ja ein paar ganz besondere…) Meine fertigen Arbeiten/ Bilder werde ich weiterhin auf Pinterest stellen,damit ich den Überblick nicht verliere;)
meine Adresse: https://www.pinterest.com/aanna0405 


Ich möchte euch allen, die ihr mir so zahlreich und herzlich die Treue gehalten habt, zum Abschluss ein ganz- ganz großes Dankeschön sagen und dass es mich mit Stolz erfüllt, euer Interesse mit meinen zahlreichen Projekten gewonnen zu haben.

mit  ein paar Natur- Impressionen sag ich leise "Pfiati"...

Aus dieser schönen Raupe wird einmal ein wunderschöner Schwalbenschwanz Schmetterling.
Dill scheint der Raupe  hervorragend zu schmecken, denn  mittlerweile ist nicht mehr viel übrig vom  Kräutlein …😉

dieses Bild spricht für sich…

es kommt  zusammen, was zusammen gehört…die Natur hat ihre eigenen Regel und das ist auch gut so…

Spinnennetz mit Tau am frühen Morgen…doppelt hält bekanntlich besser :)

 ein Bachbett  voller löchriger Steine … man sagt auch Hühnergötter dazu... mehr HIER...

 grandiose Abendstimmung nach einem verregneten Tag…

der schöne Marienkäfer  auf der Suche nach Nahrung …


 und mit frischen Erdbeeren aus dem Garten häkelt es sich fast wie von selbst …😋


Bleibt gesund und mir wohlgesonnen, habt eine schöne Zeit!
herzlichst Eure AnnA

19. Juni 2017

Burton & Bertie...

Amigurumi zu häkeln, macht immer wieder aufs Neue Spaß.  Im Buch Zoomigurumi Nr. 5 ( englische Version)  werden sehr schöne Häkeltiere vorgestellt.
Die Kollektion umfasst 15 Projekte, und bietet von Anfänger bis hin zu Fortgeschrittene jedem das passende Häkelstück.
Ausgearbeitet haben es Designer aus aller Welt und es bietet genügend frische Inspiration, um gleich los zu legen.

Den Anfang machen die Piepmätze „Burton & Bertie“ ( Design  @ ILDikko)


" Burton "  ein schöner, frech- guckender Vogel...😏


"Bertie" hingegen, klein aber Oh-Ho ...😊


Nanu, da liegt ja ein Wurm...Angst gefressen zu werden scheint der Wurm nicht zu haben, sowas nennt man dann wohl "MUT"....:-)


sämtliches Gezwitscher nützt da nichts , der Wurm hat sich schlichtweg einfach verknotet, dass nennt man dann wohl "Selbstschutz" ... :-)
und der Blick von Bertie spricht Bände ...


tja, und wie nennt man nun diese Situation?... :-)))

 Das Anfertigen  von  "Burton und Bertie" hat mir richtig Spaß gemacht  und einer ganz lieben Person konnte ich mit den Beiden eine große Freude bereiten...

18. Juni 2017

Nanu, wer bist den Du ?????

Beim Ausbringen von neuem Rindenmulch ist mir ein Prachtexemplar von Käfer in die Quere gekommen. Es handelt sich dabei um den "Körnigen Laufkäfer" oder "Gekörnte Laufkäfer" (Carabus granulatus) und  ist ein Käfer aus der Familie der Laufkäfer (Carabidae).

Den Namen Laufkäfer hat er sich redlich verdient,  denn so schnell wie er da war, so schnell war er wieder verschwunden. Gut das ich das Smartphone bei mir hatte.


Im www. habe ich folgendes über den Laufkäfer gefunden:
 Der Körnige Laufkäfer ist in Europa und Asien weit verbreitet Wie sollte es auch anders sein, er wurde natürlich eingeschleppt. Man findet ihn auf Wiesen, Feldern und in Wäldern.

Sehr farbvariable Art, von bronzefarben, kupferrot über grünlich bis schwarz. Fühler und Beine meist schwarz, manchmal mit roten Schenkeln. Flügeldecken mit durch glatte Sekundärrippen getrennten Kettenstreifen. Die sehr langen Fühler erreichen beim Männchen fast die Mitte der Flügeldecken, beim Weibchen sind die Fühlerenden deutlich eingeschnitten.
Körperlänge: 16-23 mm



Die Weibchen des Körnigen Laufkäfers legen etwa vierzig Eier. Die Larven häuten sich dreimal, bevor sie sich im Boden verpuppen. Im Herbst schlüpfen die fertigen Käfer. Der Körnige Laufkäfer steht in Deutschland unter Naturschutz.


Er ist eine der sehr wenigen Arten der Echten Laufkäfer, die ihre Flugfähigkeit nicht vollkommen verloren haben, lediglich die Gebirgsformen sind kurzflügelig. Trotzdem halten sich die nachtaktiven Tiere meist am Boden auf, wo sie Jagd auf Insekten, Würmer und Schnecken machen. Tagsüber verbergen sie sich unter Baumstämmen oder Steinen. Vom Herbst bis zum Frühling überwintern die Tiere oft gemeinsam in Baumstümpfen. Da die Körnigen Laufkäfer gerne auch Kartoffelkäfer fressen, sind sie für die Landwirtschaft sehr nützlich.



Da besteht ja die Hoffnung, das wir heure keine Kartoffelkäfer einsammeln müssen , sofern er den richtigen Weg eingeschlagen hat, so eilig wie er es hatte …😉

17. Juni 2017

Wanderung in die Vergangenheit...

Heute nehme ich dich mit in das Tal der Geschichten und zwar nach Stübing bei Graz/ Steiermark.
Wir sehen uns das größte Freilichtmuseum Österreichs an. 


Bei einer Zeitreise quer durch Österreich inklusive Südtirol erzählen die rund 100 historischen bäuerlichen Bauten spannende Geschichten über das Bauen, Wohnen,  Arbeiten und Feiern- kurz das Leben der bäuerlichen Bevölkerung von einst.

Was ist eine Rauchkuchl? Wozu dienten die riesigen eisernen Pfannen, die an den Häusern hängen? Vom Kohlenmeiler bis zur Weinpresse, vom mit Sgraffito dekorierten Vierkanthof aus Oberösterreich bis zur mäusefeindlich gebauten Pfostenscheune aus Tirol - das Österreichische Freilichtmuseum weckt in seinen Besuchern Hochachtung für den Erfindungsreichtum unserer Vorfahren, die in ihren Bauten und Werkzeugen Zweck und Ästhetik wunderbar zu verbinden wussten.
1962 gründete der Grazer Geisteswissenschaftler, Professor Viktor Herbert Pöttler, mit Unterstützung der Bundesregierung und aller österreichischen Bundesländer das Österreichische Freilichtmuseum Stübing. In jahrzehntelanger Arbeit spürte Professor Pöttler in ganz Österreich regional typische Wohn- und Wirtschaftsgebäude, Mühlen, Wegkreuze, Werkstätten von Handwerkern auf, die meist von der Zerstörung bedroht waren.
Die Bauten wurden an ihrem ursprünglichen Standort Stück für Stück abgetragen und nach traditionellen Handwerksmethoden in Stübing neu errichtet. Rund hundert Objekte fügen sich nun wie selbstverständlich in das über 60 Hektar umfassende bewaldete Tal, als hätten sie nie anderswo gestanden. Vom strohgedeckten burgenländischen Bauernhaus über den weststeirischen Greißlerladen bis zur riesigen Sennhütte aus Vorarlberg. Alter Hausrat füllt die voll eingerichteten Räume, originales Werkzeug liegt bereit. Auf den Tischen stehen Blumen aus den bunten Hausgärten, auf den Wiesen weiden Schafe , Ziegen und ein Esel.
Auf der Tafel in der Dorfschule steht geschrieben : "Anna isst einen Apfel",doch Kinder von heute können die Schrift nicht mehr lesen…

Glockenturm 1776 Schallendorf/Burgenland

Schlafzimmer im Burglerhaus Neustift/Güssing Burgenland 18.Jh.

Holzknechthütte 1922

...und so sieht die Hütte von innen aus. In der Mitte wurde gekocht und rundherum geschlafen...

Wetterturm 19 Jh.

Weinpresse im Vierkanthof 1577/1777 St.Ulrich b.Steyr/ Oberösterreich

Südtirol...schwimmender Brutplatz für Enten
guck mal genau hin, dann kannst du ein Ei sehen :-)))

Hanslerhof 1231/1482 Alpbach / Tirol
Wohnzimmer / gute Stube 
Möbel und Quellbrunnen vom Hanslerhof

Kapelle 1829 Heilbrunn/ Birkfeld Steiermark

Taubenschlag 19.Jh. Schwarzmannshofen / Steiermark

und zu guter Letzt: da macht Blumen gießen bestimmt richtig Spaß :-)))

Über 6 Stunden sind wir gewandert und haben uns jedes einzelne Bauwerk angesehen. Ein Museumsbesuch der noch lange in Erinnerung bleiben wird und solltest "DU" einmal nach Stübing kommen, so guck dir das Museum an, es ist von Anfang bis zum Ende einfach nur sehenswert.

BILDER SIND MEIN EIGENTUM!!

16. Juni 2017

Wildes blühen...

Bei unserem letzten Ausflug von dem ich noch gesondert berichten werde, sind mir ein paar sehr schöne Wildblumen aufgefallen, die ich dir heute zeige.
Den Anfang macht der gelb blühende Wundklee.


In der Naturheilkunde ist der Wundklee eine beliebte Heilpflanze.  Bei Interesse findest du HIER  reichliche Informationen.
Auch die Bienen fliegen im wahrsten Sinn des Wortes auf den gelben Klee.


 Durch die Überdüngung und die moderne Landwirtschaft  ist dem Wundklee die  Lebensgrundlage entzogen worden und aus diesem Grund wird die Pflanze immer seltener. 

Weiter geht es mit dem Wiesensalbei.


Der Wiesensalbei ist eine der schönsten Pflanzen der Wegränder und Wiesen. An sonnigen Standorten erfreut er uns den ganzen Sommer über mit seinen violetten Blüten, die sich in kerzenartigen Trauben in die Höhe recken. 


Hummeln lieben die Blüten des Wiesensalbeis.

Diese schöne Pflanze gefällt mir ganz besonders.


Es handelt sich dabei um die  Futter oder Saat-Wicke. (Esparsetten-Wicke)


Reich blühend in der Farbe rosa ist sie ein sehr guter Nektar- und Pollenspender für Bienen.

Eine Wildblume von der es rund 80 Arten weltweit gibt, ist die Taubnessel. Die Taubnessel ähnelt stark ihrer aggressiven "Schwester" Brennessel“.



Ich kenne Farbpaletten von weiß, dass ist die bekannteste, bis rosa, violett bis fast bläulich, dunkelrot oder mehrfarbig. Nur die Form die ich da entdeckte, hatte ich bisher noch nicht gesehen. Weiß-lila Blüten. 


 BILDER SIND MEIN EIGENTUM!!!


Zum Tulpenzwiebeln- Gewinn möchte ich ganz herzlich der lieben Urte vom Elfenrosengarten gratulieren.!!!
Allen anderen Dankeschön fürs Mitmachen und wer weiß,vielleicht gibt es ja irgendwann mal wieder ne Verlosung!!!

15. Juni 2017

Ein verfrühter Halloween-Scherz ?

Gespenstisch steht am Wegesrand  ein mit Spinnweben überzogener, kahl gefressener Baum...😓

( Bilder sind mein Eigentum und zur besseren Ansicht anklicken!!)


Nur bei genauerem hinsehen kann man erkennen, dass es sich hierbei nicht um Spinnen handelt die ihr Unwesen treiben ,sondern um Gespinstmotten.


Die Raupen einiger Gespinstmottenarten sind für dieses Naturschauspiel verantwortlich. Sie fressen die Blätter befallener Pflanzen vollständig ab und Stämme, Äste und Zweige werden komplett mit einem Gespinst überzogen, in dem sie gesellig leben.


Ich habe in den  Medien davon gehört, aber das es dieses unheimliche „Treiben „auch bei uns hier im Tal gibt, ließ mich erschaudern.
Die Bilder habe ich  mit dem Tele-Zoom gemacht, denn der Gefahr auch eingewebt zu werden, setze ich mich gewiss nicht aus*gg*


Den seidigen ‚Schleier‘ spinnen die kleinen Raupen, um sich vor Fressfeinden wie Vögeln oder Witterungseinflüssen wie Regen zu schützen.


Mitte  Juni verpuppen sich die Raupen  und Anfang Juli schlüpfen die weißen, schwarz gepunkteten Falter der Traubenkirschen-Gespinstmotte.



Nach der Paarung legen diese ihre Eier wieder an den Knospen der Traubenkirsche ab, wo sie bis zum nächsten Frühjahr geschützt überdauern.
Bei befallenen Obstbäumen sollte man die Raupen rechtzeitig absammeln. Den übrigen Bäumen oder Sträuchern schadet der Befall nicht.
Die Pflanzen treiben in der Regel selbst bei Kahlfraß innerhalb kurzer Zeit wieder normal aus.

Experten raten kein Gift gegen die Motten einzusetzen!!!!!!

Denn die Umweltschutzorganisation Global 2000 warnt  in ihrem aktuellen Schmetterlingsreport davor, dass heimische Schmetterlinge ähnlich gefährdet sind wie Bienen.. Die Hälfte aller Arten gilt in Österreich als gefährdet!!!
Schmetterlinge gehören wie Bienen und Hummeln zu den wichtigsten Bestäubern der heimischen Pflanzenwelt – von ihrem Verschwinden wären nicht nur Wiesen, sondern auch Obst- und Gemüsesorten wie Kürbis, Apfel und Marille betroffen.
Verantwortlich für den Rückgang der Schmetterlinge sind laut Global 2000 vor allem Pestizide, Klimawandel und Verbauung...

Verlinkt bei : jahreszeitenbriefe

13. Juni 2017

Häschen-" Lilli "

Ein weiteres Tilda-Haserl ist fertig geworden und mittlerweile auch schon verschenkt - schweren Herzens da sie ja *Goa so liab is *... :)

Wie beim ersten Haserl siehe Hier, war auch „Lilli“ sehr aufwändig in der Anfertigung. Nur mir macht es viel Freude solche Detail verliebten Dinge anzufertigen .



Für den Körper habe ich dieses mal helles Leinen verwendet, gefällt mir besser als das dunkle .
Unter ihrem Hängerkleidchen trägt sie ein keckes Höschen mit Spitze am Beinabschluß.
Das Kleidchen habe ich mit dunkler und heller Zackenlitze versehen.


Das besondere Highlight ist der Dufflecoat den sie trägt. Genäht habe ich das Mäntelchen  aus Filz und kariertem Baumwollstoff. Halbperlen dienen als Knöpfe und Röschen aus Filz zieren den Ärmelabschluss…


Die Baskenmütze und die Schühchen sind ebenso aus Filz. Die Mütze ist mit einem Pompon sowie einer Satinschleife und einer kleinen Herzperle aufgehübscht.
Den Schühchen habe ich mit einer Spitzenborte und Filzröschen den nötigen Touch verliehen.


Der kleine weiße Filzhase den „LiIIi“ bei sich trägt, war das kniffligste am ganzen Projekt. Das Häschen wird in einem Stück genäht und dann gewendet…klingt einfach kostet aber eine Menge Geduld den das wenden hatte es in sich…
Nur unter dem Motto: in der Ruhe liegt die Kraft hat es dann letztendlich doch geklappt  und das Resultat kann sich durchaus sehen lassen…


Die zuckersüße Lilli ist 33 cm groß, hat bewegliche Beine und kann von daher alleine sitzen und stehen.
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